SO ENTSTEHT IHR HOLZROHBAU
Vom Werk in Oelde auf Ihre Baustelle.
So funktioniert
unsere Bauweise
Unsere Fertigung in Oelde
Das ist die Basis für unsere Qualität
CNC-gefertigte
Bauteile
Hundegger-
Anlagen
Technisch
getrocknetes Holz
Ausgebildete
Fachkräfte
Unser Wandsystem
Massiv-Holz-Mauer®
Grundsätzlich besteht die
Massiv-Holz-Mauer®-Außenwand
aus drei Zonen:
- Massiv-Holz-Mauer®
- Innenbeplankung (Sichtholz, Trockenbauwerkstoffe oder Lehmbeplankungen)
- Fassade (Putz oder Holzfassade mit entsprechender Dämmlage)
Verschiedene Varianten der MassivHolzMauer®
Für jedes Haus die Passende Wand
MHM
Basiswand
ohne Beplankung
Innenwand
5 Lagen
Beplankung
Innenwand
7 Lagen
Beplankung
Außenwand
9 Lagen
mit Innenbeplankung und
Außendämmung
Außenwand
11 Lagen
mit Innenbeplankung und Außendämmung
Brand- und
Schallschutz
Diffusionsoffene Wand
Flexibles
Bauen
Vorfertigung im Werk
Wände ohne Leim
Wärmeschutz nach Maß
Brand- und
Schallschutz
Brand- und Schallschutz – geprüft statt behauptet
Brandschutz
Holz brennt berechenbar. Im Brandfall bildet sich an der Oberfläche eine Kohleschicht, die den Sauerstoff vom dahinterliegenden Holz fernhält und den Abbrand verlangsamt. Deshalb lässt sich der Feuerwiderstand einer Massivholzwand genau bemessen.
Für die MassivHolzMauer® liegen Klassifizierungsberichte der MFPA Leipzig vor: Eine 5-lagige Wand ohne Beplankung erreicht REI 45, mit beidseitiger Gipsbeplankung REI 60. Mit 7 oder 9 Lagen und Gipsbeplankung sind Aufbauten bis REI 90 geprüft. Welche Feuerwiderstandsklasse Ihr Gebäude braucht, legt das Brandschutzkonzept fest – den passenden Wandaufbau stimmen wir darauf ab.
Schallschutz
Guter Schallschutz entsteht durch Masse und einen durchdachten Aufbau. Die MassivHolzMauer® bringt beides mit: massive Brettlagen und die Möglichkeit, Wände ein- oder zweischalig auszuführen.
Zweischalige Wohnungstrennwände erreichen ein bewertetes Schalldämm-Maß von Rw 63 bis 66 dB, Gebäudetrennwände bis Rw 70 dB. Damit eignet sich die Bauweise nicht nur für Einfamilienhäuser, sondern auch für Mehrfamilienhäuser, Kitas und Bürogebäude. Den Aufbau für Ihre Anforderungen legen wir gemeinsam mit dem Schallschutzplaner fest.
Diffusionsoffene Wand
Diffusionsoffene Wand – wie Holz mit Feuchtigkeit umgeht
Die MassivHolzMauer® ist diffusionsoffen: Wasserdampf kann durch die Wand hindurch wandern, statt sich an einer Folie zu stauen. Das Holz selbst ist hygroskopisch. Es nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf, speichert sie in den Holzfasern und gibt sie wieder ab, wenn die Luft trockener wird.
Damit dieser Effekt im Raum ankommt, liegt die Innenbekleidung direkt auf der Massivholzwand – als Sichtholz, als Lehmbauplatte oder als Trockenbauplatte. Eine zusätzliche Installationsebene ist nicht nötig, weil wir die Kanäle für Elektro und Haustechnik bereits im Werk in die Wand fräsen.
Die Luftdichtheitsebene kann außen zwischen Massivholzwand und Dämmung liegen, als diffusionsoffene Bahn. Dort ist sie vor Beschädigungen geschützt, etwa wenn innen Bilder aufgehängt oder Leitungen nachgerüstet werden. Kombiniert mit einer ebenfalls diffusionsoffenen Dämmung wie Holzfaser entsteht ein Wandaufbau, der Feuchtigkeit nach außen abtrocknen lässt. Wie sich das Raumklima im fertigen Haus anfühlt, hängt zusätzlich vom Lüftungs- und Nutzungsverhalten ab.
Dauerhaftigkeit: Wie lange ein Holzhaus hält, entscheiden vor allem Planung, konstruktiver Holzschutz und fachgerechte Ausführung. Holz muss vor dauerhafter Feuchtigkeit geschützt werden, dann ist es ein langlebiger Baustoff. Bei Holzfassaden empfehlen wir deshalb einen umlaufenden Putzsockel von ca. 15 cm als Spritzwasserschutz. Anschlüsse und Fassade werden so ausgeführt, dass eingedrungene Feuchtigkeit wieder abtrocknen kann.
Wasserschaden: Kommt es durch einen Rohrbruch oder eine Leckage doch einmal zu einem Wasserschaden, kann die diffusionsoffene Massivholzwand wieder austrocknen. Ist ein Wandbereich dauerhaft geschädigt, lässt er sich ausschneiden. Das passende Ersatzstück fertigen wir im Werk nach und setzen es in die Lücke ein.
Flexibles
Bauen
Individuell planen – Ihr Architekt, Ihr Entwurf
Grundriss, Raumhöhen und Fassade bestimmen Sie gemeinsam mit Ihrem Architekten. Wir setzen die Planung in Massivholz um. Innenwände fertigen wir in der Regel mit 5 bis 7 Lagen, Außenwände mit 7 bis 15 Lagen – je nach Statik, Brand- und Schallschutz.
Ein Haus mit MassivHolzMauer® muss dabei nicht wie ein Holzhaus aussehen: Die Fassade kann verputzt oder mit Holz bekleidet werden. Große Glasflächen, Dachschrägen und individuelle Raumzuschnitte werden im Werk passgenau mitgefertigt.
Auch später bleibt das Haus veränderbar. Anbauten und Aufstockungen lassen sich in derselben Bauweise ergänzen, vorausgesetzt, Statik und Genehmigung passen.
Vorfertigung im Werk
Vorfertigung im Werk – planbar vom Zuschnitt bis zur Montage
Die Wände entstehen in unserem Werk in Oelde auf einer Produktionsfläche von knapp 4.000 m². Auf Grundlage der Werksplanung schneiden CNC-gesteuerte Hundegger-Anlagen jedes Element zu – einschließlich Fenster- und Türöffnungen, Schrägen und Fräsungen für Elektro und Haustechnik.
Das Holz wird vorher technisch auf ca. 15 % Holzfeuchte getrocknet. Das macht die Bretter formstabil und senkt das Risiko eines Schädlingsbefalls.
Auf der Baustelle werden die nummerierten Elemente trocken montiert und miteinander verschraubt. Die Wände eines Einfamilienhauses stehen in der Regel nach [X] Tagen. Sobald Wände und Dach geschlossen sind, können die Ausbaugewerke parallel weiterarbeiten.
Wände ohne Leim
Wände ohne Leim – so ist die MassivHolzMauer® aufgebaut
Die MassivHolzMauer® besteht aus kreuzweise angeordneten Lagen von Nadelholzbrettern. Verbunden werden die Lagen nicht mit Leim, sondern mechanisch mit Aluminium-Rillenstiften. Aufbau, Lagenzahl und Verbindungsmittel sind in der Europäischen Technischen Bewertung ETA-15/0760 geregelt. Kleine Nuten in den Brettern erzeugen Luftkammern in der fertigen Wand.
Die Aussage „ohne Leim“ gilt für die Wand. Decken führen wir je nach Projekt aus Brettschicht- oder Brettsperrholz aus, beide sind verleimt. Auch eine Holzbalkendecke ist möglich. Alle unsere Deckensysteme liefern wir auf Wunsch in Sichtqualität.
Wärmeschutz nach Maß
Wärmeschutz nach Maß – vom GEG-Standard bis zum Effizienzhaus
Wie gut eine Außenwand dämmt, bestimmen Wandstärke und Dämmung. Ein Beispiel: 16 cm MassivHolzMauer® mit 14 cm Holzfaserdämmung erreicht einen U-Wert von rund 0,20 W/(m²K). Mit größeren Dämmstärken sind auch höhere Effizienzhaus-Standards möglich. Den genauen Wert berechnet der Wärmeschutzplaner für Ihr Projekt.
Als Dämmstoffe setzen wir bevorzugt Holzfaser oder Zellulose ein, PIR-Schaumdämmung verwenden wir nicht.
Für den sommerlichen Wärmeschutz sind vor allem Dach und Decken entscheidend. Darauf achten wir bei der Abstimmung des Bauteilkatalogs.
Sind Sie noch nicht überzeugt?
Wir geben antworten
auf die häufigsten Fragen!
Beide Bauweisen kennen wir aus unserer eigenen Fertigung. Für Einfamilienhäuser setzen wir bewusst auf die MassivHolzMauer® – aus den folgenden Gründen. Beim Holzrahmenbau, auch Holzständerbauweise genannt, tragen senkrechte Holzständer das Gebäude. Die Zwischenräume, die sogenannten Gefache, werden mit Dämmung gefüllt und die Wand beidseitig mit Platten geschlossen, etwa aus OSB oder Gipsfaser. Die MassivHolzMauer® ist dagegen eine massive Wand aus kreuzweise verbundenen Brettlagen. Die Dämmung liegt außen auf der Wand, nicht in der Wand.
Tragwerk und Befestigung: Beim Holzrahmenbau tragen einzelne Ständer, die MassivHolzMauer® trägt über die gesamte Wandfläche. Für Küchenschränke, Regale oder einen Fernseher bedeutet das: Befestigen lässt sich an jeder Stelle der Wand, ohne vorher die Ständer suchen zu müssen.
Installationen und Luftdichtheit: Beim Holzrahmenbau liegt die luftdichte Schicht in der Regel innen und kann durch Leitungen, Steckdosen oder spätere Dübel beschädigt werden. Eine vorgesetzte Installationsebene schützt sie, macht die Wand aber breiter und teurer. Bei der MassivHolzMauer® fräsen wir die Kanäle für Elektro und Haustechnik bereits im Werk in die Wand. Die luftdichte Schicht kann außen zwischen Wand und Dämmung liegen, wo sie vor solchen Eingriffen geschützt ist.
Wasserschaden: Läuft beim Holzrahmenbau Wasser in ein Gefach, saugt sich die Dämmung voll und sackt ab. Die Wand muss dann meist geöffnet und die Dämmung ersetzt werden. Die MassivHolzMauer® hat keine Hohlräume, in denen sich Wasser sammeln kann; das Holz kann wieder austrocknen.
Preis: Der Holzrahmenbau ist in der Anschaffung meist günstiger. Der Abstand schrumpft jedoch, sobald eine Installationsebene dazukommt.
Im Objektbau, etwa bei Mehrfamilienhäusern oder Kitas, setzen wir je nach Anforderung auch Holzrahmenbau ein. Welche Bauweise zu Ihrem Projekt passt, klären wir gemeinsam. Auch eine Kombination kommt in Frage: Außenwände in MassivHolzMauer®, Innenwände im Holzrahmenbau.
Für tragende Bauteile im Holzbau werden überwiegend Nadelhölzer wie Fichte, Tanne, Kiefer und Lärche eingesetzt. Laubhölzer wie Buche oder Eiche kommen seltener und meist für besondere Bauteile zum Einsatz.
Für die MassivHolzMauer® verwenden wir Bretter aus europäischer Fichte oder gleichwertigem Nadelholz. Das Holz wird vor der Verarbeitung technisch auf ca. 15 % Holzfeuchte getrocknet. So bleiben die Bretter formstabil und das Risiko späterer Verformungen sinkt.
Holz ist im Verhältnis zu seinem Gewicht sehr tragfähig. Bauteile aus Holz lassen sich im Werk präzise vorfertigen und auf der Baustelle trocken montieren. Holz leitet Wärme deutlich schlechter als Beton oder Mauerwerk – bei der MassivHolzMauer® liegt die Wärmeleitfähigkeit bei 0,11 W/(mK).
Im Brandfall verhält sich Holz berechenbar: Die entstehende Kohleschicht verlangsamt den Abbrand, der Feuerwiderstand lässt sich deshalb genau bemessen. Holz nimmt außerdem Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt sie wieder ab. Und als Sichtholz prägt es die Optik eines Raums.
Die Wände bestehen aus massiven Brettlagen, die ohne Leim mit Aluminium-Rillenstiften verbunden sind. Sie werden in unserem Werk in Oelde passgenau vorgefertigt, inklusive Öffnungen und Installationsfräsungen, und auf der Baustelle trocken montiert.
Für Brand- und Schallschutz liegen geprüfte Wandaufbauten vor. Die Wand ist diffusionsoffen, den Wärmeschutz bestimmen Sie über die Dämmstärke. Grundriss und Fassade planen Sie frei mit Ihrem Architekten. Details zu den einzelnen Punkten finden Sie weiter oben auf dieser Seite.